Unsere Geschichte
1968- Unser Vater löste sich aus dem elterlichem Schaustellerbetrieb und gründete ein Eis und Süßwarengeschäft, sie reisten zu renommierten Festplätzen in Deutschland und waren dort fester Bestandteil des kulinarischen Angebotes.
1975- Beginnen die Planungen für einen neuen großen Verkaufswagen. Der renommierte Künstler und Schausteller-Maler Fritz Hilbert beginnt mit den ersten Skizzen für das Knusperhaus.
Von Perfektion getrieben, begibt sich Fritz Hilbert mit unserem Vater nach Bamberg und in die fränkische Schweiz. Die Suche nach dem ultimativen Bamberger Hörnchen und die malerische Landschaft der fränkischen Schweiz dienen Fritz Hilbert als Quelle der Inspiration.
Auch das Ihnen bekannte heutige Kirmes-Lebkuchenherz mit der bauchigen Form entstand in dieser Phase. Bis dato waren die Herzen auf den Volksfesten von länglicher Form, welche heute fast keine Anwendung mehr findet.
Alle Schätze der Beiden werden „just in time“ nach Deggendorf zum Karussellbau Zierer gebracht. Dort gestaltet ein Bildhauer einen Rohling aus Ton, von diesem werden für jedes Teil negative GFK-Formen gefertigt, die sich heute in unserem Besitz befinden. Die fertiggestellten GFK-Teile werden dann paarweise in das Atelier zu Fritz Hilbert nach Kalchreuth bei Nürnberg verbracht um dort mit Pinsel und Palette kunstvoll bemalt zu werden.
Logistisch war das eine echte Herausforderung, da einige Teile vom Ausmaß fast zu groß für das Künstler-Atelier waren.
Die Flächen wie Plafond, Rückwand und sogar die Füllungen der Möbeltüren erzählen in von Hilbert teilweise in Öl gemalten Bildern das Märchen von Hänsel & Gretel der Gebrüder Grimm.
Die Konservierung der Hilbert-Malerei für nachfolgende Generationen von Volksfestfreunden ist sehr Zeit und Kosten-Intensiv. Für den Erhalt dieses künstlerischen Nachlasses von Fritz Hilbert scheuen wir weder Zeit noch Geld, das sind wir Fritz Hilbert schuldig.
Im Jahre 2002 wird die Technik, Hydraulik und die sicherheitsrelevanten Baugruppen des Fahrzeugchassis überholt. Der Verkaufswagen wird komplett entkernt und von Grund auf neu aufgebaut.
Der Verkaufsraum soll teilweise im Original behalten werden, auf der anderen Seite aber mit modernste Technik ausgestattet werden.
Zu diesem Zweck entwickeln wir ein völlig neues Konzept an Kühltheken, die dem geringen Platzangebot Sorge tragen.
Das Ergebnis sind zwei motorisch ausfahrbare Umluft-Kühltheken nach dem Schleiervorhang-Prinzip mit Kraft/Wärme gekoppelten Kühlaggregaten und einem Gewicht von 500 KG pro Stück.